Zum Inhalt springen
Bewerbungsim

Beispielauswertung

Session vom 17. August 2026

Eigene Session starten

Dieses Beispiel ist zusammengestellt, nicht mitgeschnitten: Es enthält mehr Fragen als eine einzelne Session stellt, damit hier jede Art von Befund einmal zu sehen ist. Deine eigene Auswertung fällt kürzer aus – sechs Fragen, und nur die Abschnitte, für die es in deinem Gespräch einen Anlass gab. Die Antworten sind bewusst durchschnittlich – fachlich brauchbar, aber ohne Ergebnis, ohne „ich“ und mit Weichmachern an den entscheidenden Stellen. Genau daran scheitern die meisten Gespräche.

Gesamteindruck

Deine fachliche Substanz ist da, aber in acht Antworten fallen außer deinen fünf Jahren und deinem Gehaltswunsch keine Zahlen – und genau dort, wo nach deinem Anteil gefragt wird, sagst du dreimal „wir“ und kein einziges Mal „ich“.

Projektmanager ITKlassisches GesprächHärtegrad Realistisch383 Wörter

8 Antworten

01

Erzählen Sie mir kurz von sich und davon, was Sie zu dieser Stelle bringt.

0:32 gesprochenZiel 0:45–1:30

Deine Antwort

Ja, also ich bin seit fünf Jahren im Projektmanagement tätig, hauptsächlich im IT-Umfeld, und wir haben da eigentlich sehr erfolgreich verschiedene Projekte umgesetzt.

So klingt es stark

Ich bin seit fünf Jahren IT-Projektmanager und habe zuletzt ein Rollout für [Nutzerzahl] Nutzer über [Zeitraum] geführt, mit einem Team aus [Teamgröße] Entwicklern. Meine Stärke ist die Übersetzung zwischen beiden Seiten: Ich sorge dafür, dass der Fachbereich versteht, was technisch teuer ist, und die Entwicklung versteht, worauf das Geschäft wartet.

Was in eckigen Klammern steht, füllst du selbst – wir erfinden keine Zahlen über dich.

Der Einstieg trägt, bis du zur Leistung kommst. „Verschiedene Projekte“ und „sehr erfolgreich“ sind Behauptungen ohne Größe: Welche Projekte, welches Budget, wie viele Menschen? Und „eigentlich“ schwächt genau den Satz ab, der stark sein müsste.

02

Beschreiben Sie ein Projekt, bei dem etwas schiefgelaufen ist. Was war Ihr Anteil daran?

0:32 gesprochenZiel 1:00–2:00

Deine Antwort

Also wir hatten da so eine Situation, wo es halt Reibungen zwischen Entwicklung und Fachbereich gab, und dann haben wir das irgendwie geklärt. Im Nachhinein hätte man vielleicht früher eingreifen können, aber wir standen da schon relativ unter Zeitdruck.

So klingt es stark

In einem Rollout-Projekt blockierten sich Entwicklung und Fachbereich bei der Priorisierung, weil beide Seiten eigene Listen führten. Ich habe zu spät reagiert – erst nach [Zeitraum] Verzug. Dann habe ich ein wöchentliches Abstimmungsformat mit einer gemeinsamen Backlog-Ansicht eingeführt und die Priorisierung an den Fachbereich übergeben. Danach lagen wir wieder im Zeitplan, und das Format läuft bis heute.

Gefragt war nach deinem Anteil – geantwortet hast du über das Team. Zwischen dem Problem und der Lösung steht „irgendwie“, also genau die Stelle, an der deine Arbeit sichtbar würde. Und „hätte man“ schiebt die versäumte Entscheidung auf ein unbestimmtes Jemand ab; ein Interviewer hört dort, dass du keine Verantwortung übernimmst.

03

Sie sagen, es ging gut aus. Woran genau haben Sie das gemerkt?

0:21 gesprochenZiel 0:45–1:30

Deine Antwort

Ähm, das Projekt ist dann fertig geworden und der Kunde war zufrieden. Also es gab danach keine größeren Beschwerden mehr, und die Zusammenarbeit war danach deutlich besser.

So klingt es stark

Woran ich es festmache: Wir haben den Termin gehalten, nachdem wir [Zeitraum] im Verzug waren. Die offenen Punkte aus dem Fachbereich sind von [Zahl] auf [Zahl] gefallen, und das Abstimmungsformat läuft [Zeitraum] später immer noch – das ist für mich der belastbarste Beleg, dass es nicht nur kurzfristig funktioniert hat.

Du bleibst bei der Nachfrage ruhig, das ist gut. Aber du beantwortest sie mit drei weiteren Behauptungen. „Keine Beschwerden“ ist die Abwesenheit von Schlechtem, kein Ergebnis – und genau hier hätte eine einzige Zahl das ganze Gespräch gedreht.

04

Wie priorisieren Sie, wenn drei Stakeholder gleichzeitig etwas Dringendes wollen?

0:30 gesprochenZiel 0:45–1:30

Deine Antwort

Ich schaue mir dann an, was den größten Geschäftswert hat, und spreche mit den Beteiligten. Meistens lässt sich das im Gespräch klären, weil oft ist ja gar nicht alles wirklich dringend.

So klingt es stark

Ich priorisiere nach Geschäftswert und mache das transparent: Wir führen ein gemeinsames Backlog und gehen es wöchentlich durch, damit niemand am Tisch überrascht wird. Meistens löst sich der Konflikt dort. Zuletzt ließ er sich nicht lösen – [Anzahl] Bereiche brauchten dieselbe Woche. Dann habe ich beide Anforderungen mit Aufwand und Folgekosten nebeneinandergelegt und die Entscheidung beim Auftraggeber eingeholt, statt sie selbst zu treffen.

Deine beste Antwort: du sagst „ich“, nennst ein Vorgehen und ein Werkzeug. Was fehlt, ist der Fall, in dem es nicht im Gespräch zu klären war – und was du dann getan hast. Ohne diesen Fall bleibt das Verfahren eine Absichtserklärung.

05

Warum wollen Sie ausgerechnet zu uns?

0:25 gesprochenZiel 0:45–1:30

Deine Antwort

Ich finde das Unternehmen sehr spannend, und die Aufgabe passt eigentlich sehr gut zu dem, was ich bisher gemacht habe. Ich suche eine neue Herausforderung, wo ich mich weiterentwickeln kann, und da erscheint mir die Stelle sehr passend.

So klingt es stark

Sie führen die Ablösung Ihres Altsystems mit laufendem Betrieb parallel – das ist genau die Konstellation, in der ich die letzten [Zeitraum] gearbeitet habe: beide Systeme gleichzeitig am Leben halten, ohne dass der Fachbereich stehenbleibt. Was mich hier zusätzlich reizt, ist, dass die Projektleitung bei Ihnen die Priorisierung mitverantwortet und nicht nur Termine verwaltet.

Diese Antwort nennt das Unternehmen kein einziges Mal und würde bei jedem Arbeitgeber gleich klingen. Sie erklärt außerdem, was du willst – die Frage zielt darauf, was du bringst. Das ist die teuerste Antwort im ganzen Gespräch, weil sie am leichtesten vorzubereiten gewesen wäre.

06

Was ist eine Schwäche, an der Sie tatsächlich arbeiten?

0:18 gesprochenZiel 0:45–1:30

Deine Antwort

Ähm, ich glaube, ich bin einfach zu perfektionistisch. Ich gebe mich selten mit dem ersten Ergebnis zufrieden, das kostet manchmal Zeit.

So klingt es stark

Ich habe lange zu spät um Hilfe gebeten, weil ich Dinge selbst lösen wollte. In einem Rollout hat mich das [Zeitraum] gekostet. Seitdem setze ich mir eine feste Grenze: Wenn ich nach einem halben Tag nicht weiterkomme, hole ich jemanden dazu.

Das ist die bekannteste getarnte Stärke, und sie wird als solche gehört. Dazu kommt: Auf die Nachfrage, was du deshalb anders machst, kam nichts – und genau dieser zweite Teil ist die eigentliche Antwort.

07

Und ganz nebenbei: Planen Sie noch Kinder?

0:08 gesprochenZiel 0:45–1:30

Deine Antwort

Ähm, also ja, das ist schon ein Thema, aber erst mal steht der Job im Vordergrund.

So klingt es stark

Das würde ich gern für mich behalten. Was mich an der Stelle reizt, ist die Budgetverantwortung – darüber spreche ich gern.

Diese Frage durfte so nicht gestellt werden – dazu steht unten ein eigener Abschnitt. Fachlich fällt nur auf, dass du sie beantwortet hast, ohne zu zögern; das ist zulässig, aber es war nicht deine einzige Möglichkeit.

08

Welche Gehaltsvorstellung haben Sie?

0:13 gesprochenZiel 0:20–0:50

Deine Antwort

Also ich hatte da so an, ja, siebzig bis fünfundsiebzig gedacht, aber das ist natürlich verhandelbar, also da bin ich flexibel. Mir ist die Aufgabe eigentlich wichtiger als das Gehalt.

So klingt es stark

Auf Basis meiner fünf Jahre und der beschriebenen Verantwortung liegt meine Vorstellung bei 75.000 Euro. Die Spanne für vergleichbare Rollen mit Budgetverantwortung sehe ich zwischen [Betrag] und [Betrag]. Wenn der Zuschnitt der Stelle davon abweicht, schauen wir uns das gern gemeinsam an.

Du nennst eine Spanne – richtig. Dann gibst du sie in zwei Sätzen wieder auf. „Verhandelbar“ und „flexibel“ nacheinander lesen sich als Angebot, beim unteren Wert anzufangen, und der Nachsatz zum Gehalt entwertet deine eigene Forderung. Verhandelt wird ab dem Wert, den du nennst und begründest.

Roter Faden

Deine Selbstvorstellung

  • Vergangenheit – fehlt
  • Gegenwart ·
  • Blick nach vorn – fehlt

Der Blick nach vorn fehlt. Genau daran scheitern die meisten Selbstvorstellungen: Sie erzählen den Werdegang bis heute und hören dort auf. Der Zukunftsteil ist der kürzeste – ein, zwei Sätze dazu, was du hier einbringen willst – und zugleich der Grund, warum man dir zuhört.

  • Gegenwart: „bin seit fünf Jahren im Projektmanagement tätig“

Selbstvorstellung aufschreiben und prüfen

Warum zu uns

Austauschbar

In dieser Antwort kommt nichts vor, was nur auf diesen Arbeitgeber zutrifft – kein Name, kein Produkt, kein Verfahren, kein Markt. Sie ließe sich wörtlich bei jedem anderen Unternehmen vortragen, und genau daran wird sie gemessen.

„Warum zu uns?“ prüfen

Wechselgrund

Ein Satz über den alten Arbeitgeber

Hier steht ein Urteil über Menschen oder über die Firma. Das ist der teuerste Satz des Gesprächs, und zwar unabhängig davon, ob er stimmt: Die Gegenseite hört nicht, wie es dort war, sondern wie in zwei Jahren über sie gesprochen wird. Nenn den Sachverhalt ohne Bewertung, und sag dann, wohin du willst.

Gehört: „Chef war mit der ganzen Situation auch ziemlich überfordert“

Wechselgrund prüfen

Beim Nachbohren

Die Nachfrage blieb offen

Gefragt wurde: „Sie sagen, es ging gut aus. Woran genau haben Sie das gemerkt?“

Die Nachfrage wollte etwas Überprüfbares – eine Zahl, einen Zeitpunkt, ein Signal. Deine Antwort darauf enthält keins. Genau an dieser Stelle entscheidet sich im Gespräch, ob die erste Antwort trug: Wer nachlegen kann, hat sie erlebt.

In diesem Gespräch wurde 2-mal nachgebohrt. Vom ersten bis zum letzten Mal blieb es sich gleich.

Begebenheit

Die Begebenheit steht, dein Anteil nicht

Die Begebenheit steht da, dein Anteil daran nicht. Wer durchgehend „wir“ sagt, lässt offen, was er selbst getan hat – und genau danach war gefragt. Das ist kein Angeben, sondern die Auskunft, die die Frage verlangt.

Daran erkannt: „wir“

Begebenheit aufschreiben und prüfen

Die Stärkenfrage

Behauptet, nicht belegt

2 Eigenschaftswörter und keine Begebenheit dahinter. „teamfähig“ sagt in einer Bewerbung fast jeder; unterscheidbar wird es erst an der Stelle, an der du zeigst, woran man es merkt. Welche Stärke du nennst, ist deine Sache – hier fehlt nur der Beleg.

Gezählt: „teamfähig“, „belastbar“

Beleg schriftlich prüfen

Der Bogen

2 von 4 Teilen

Von den vier Teilen einer erzählten Antwort fehlen 2: Eigene Aufgabe, Konkrete Handlung. Der Bogen ist keine Formvorschrift – er ist die Reihenfolge, in der ein Zuhörer eine Geschichte überhaupt einordnen kann.

  • Ausgangslage – vorhanden

    Die Antwort spielt in einer erkennbaren Situation.

    „wir hatten“, „wir standen“

  • Eigene Aufgabe – fehlt

    Unklar bleibt, was genau dein Auftrag war. Ein Zuhörer kann deine Leistung nicht einordnen, wenn er den Maßstab nicht kennt.

  • Konkrete Handlung – fehlt

    Was du selbst getan hast, steht nicht da. Genau das ist die Stelle, an der Antworten im Gespräch kippen.

  • Ergebnis – vorhanden

    Die Antwort endet mit einem Ergebnis.

    „Am Ende“

Den Bogen schriftlich prüfen

Diese Frage war unzulässig

Familienplanung und Schwangerschaft

„Und ganz nebenbei: Planen Sie noch Kinder?“

Fragen nach Kinderwunsch, Schwangerschaft oder Familienstand dürfen nicht gestellt werden – auch nicht beiläufig und auch nicht, wenn die Stelle schwer zu besetzen ist. Diese Frage kam hier absichtlich – damit du sie einmal gehört hast, bevor sie im echten Gespräch fällt.

Wie du geantwortet hast, wird hier nicht bewertet. Du hattest drei Wege, und alle drei sind rechtlich einwandfrei:

  • Nicht antworten

    Freundlich und ruhig ablehnen: „Das würde ich gern für mich behalten.“ Das ist keine Unhöflichkeit, sondern dein gutes Recht.

  • Zurückspielen

    Nach dem Grund fragen: „Was möchten Sie damit über meine Eignung erfahren?“ Oft löst sich die Frage damit auf – und du bleibst im Gespräch.

  • Falsch antworten

    Auf eine unzulässige Frage darfst du die Unwahrheit sagen. Das ist das sogenannte Recht zur Lüge: Der Arbeitsvertrag kann deswegen später nicht angefochten werden.

Der Moment, in dem nichts kam

Aussetzer

Gefragt war: „Nennen Sie mir eine Zahl, an der Sie Ihren Erfolg im letzten Jahr festmachen.“

„da fällt mir gerade nichts ein“

Hier ist der Faden gerissen, und danach kam nichts mehr. Der Aussetzer selbst ist kein Fehler – er passiert unter Anspannung auch gut vorbereiteten Leuten. Was fehlt, ist der Satz danach: um einen Moment bitten, ein anderes Beispiel anbieten, oder darum bitten, am Ende noch einmal darauf zurückzukommen. Damit bleibt das Gespräch in Bewegung, statt an dieser Stelle stehen zu bleiben.

Die Schwächenfrage

Die unangenehmste Frage

„Perfektionismus“ ist die bekannteste getarnte Stärke und wird als solche gehört. Nimm eine Schwäche, die dich tatsächlich schon einmal etwas gekostet hat – und sag, was du seitdem anders machst.

Gehört: „perfektionistisch“

Schwächensatz prüfen

Gehaltssatz

Zahl mit Rückzieher

Du nennst eine Zahl und weichst sie im selben Satz wieder auf. Der Rückzieher ist das, was hängen bleibt.

Gehört: „siebzig“, „verhandelbar“, „flexibel“, „da bin ich flexibel“

Gehaltssatz prüfen

Eintrittstermin

„Wann können Sie anfangen?“

Das lässt sich nicht in einen Kalender eintragen. „So schnell wie möglich“ klingt entgegenkommend und sagt nichts – die Gegenseite plant mit Terminen, nicht mit Absichten.

Gehört: „das müsste ich noch mal schauen“

Lücke erklärt

Zur Lücke im Lebenslauf

Das ist eine Entschuldigung, keine Auskunft. Wer sich für eine Lücke entschuldigt, macht sie erst zum Thema – gefragt wird nach dem, was war, nicht nach einer Rechtfertigung. Sag es sachlich, ohne Vorwegnahme des Vorwurfs.

Gehört: „leider“

Lückenerklärung prüfen

Deine Rückfragen

Das Letzte, woran sie sich erinnern

3 von 3 Fragen tragen noch nicht.

  • Wie viele Urlaubstage hätte ich denn?

    Urlaubstage im Erstgespräch anzusprechen wirkt schnell, als ginge es dir zuerst um die Bedingungen und erst danach um die Arbeit. Heb sie dir für das zweite Gespräch auf.

  • Und was macht Ihr Unternehmen eigentlich genau?

    Die Antwort auf „was die Firma macht“ steht auf der Startseite jedes Arbeitgebers. Diese Frage im Gespräch zu stellen entwertet alles, was du davor gesagt hast. Lies nach, was dort steht, und frag nach dem, was offenbleibt.

  • Arbeiten Sie mit Scrum?

    Darauf folgt ein Wort, und dann ist es still. Stell dieselbe Sache offen: „Wie …“, „Woran …“, „Was …“.

Eigene Rückfragen prüfen

Ohne Antwort

Auf eine Frage kam nichts

Das ist der häufigste schwierige Moment überhaupt – etwa vier von fünf Bewerbern kennen ihn. Er steht hier, weil er sonst aus dem Bericht verschwindet und du nicht siehst, an welcher Art Frage es hakt.

  • Und was machen Sie deshalb konkret anders?

Im echten Gespräch darfst du dir Zeit nehmen – Interviewer warten lieber, als eine halbgare Antwort zu hören. Zulässig ist auch, die Frage wiederholen zu lassen oder zu sagen, dass du gleich darauf zurückkommst. Übe genau diese Frage noch einmal, statt das ganze Gespräch zu wiederholen.

Wörtlich belegt

Die Zählung, aufgeklappt

Jedes gezählte Wort mit seiner Zahl und bis zu drei Sätzen, in denen du es gesagt hast. Nicht jedes davon ist ein Fehler: „Genau diese Aufgabe reizt mich“ ist ein Argument, kein Gestammel. Der Satz daneben lässt dich selbst entscheiden, welcher Teil der Zahl zählt.

Füllwörter

Wörter, die die Pause füllen, während der Satz noch entsteht.

  • Ja, also ich bin seit fünf Jahren im Projektmanagement tätig, hauptsächlich im IT-Umfeld, und wir haben da eigentlich sehr erfolgreich verschiedene Projekte umgesetzt.
  • Ja, das tut mir leid, das war eine blöde Phase.
  • Ja, also seit der Umstrukturierung läuft bei uns ehrlich gesagt einiges nicht mehr rund, und mein damaliger Chef war mit der ganzen Situation auch ziemlich überfordert.
  • und 3 weitere
  • Ja, also ich bin seit fünf Jahren im Projektmanagement tätig, hauptsächlich im IT-Umfeld, und wir haben da eigentlich sehr erfolgreich verschiedene Projekte umgesetzt.
  • Also wir hatten da so eine Situation, wo es halt Reibungen zwischen Entwicklung und Fachbereich gab, und dann haben wir das irgendwie geklärt.
  • Also es gab danach keine größeren Beschwerden mehr, und die Zusammenarbeit war danach deutlich besser.
  • und 2 weitere
  • Ähm, das Projekt ist dann fertig geworden und der Kunde war zufrieden.
  • Ähm, ich glaube, ich bin einfach zu perfektionistisch.
  • Ähm, also ja, das ist schon ein Thema, aber erst mal steht der Job im Vordergrund.
  • Ich würde sagen, meine Stärke liegt so ein bisschen darin, dass ich gut zwischen Fachbereich und Entwicklung vermitteln kann, das ist halt etwas, was in vielen Projekten irgendwie fehlt.
  • Also wir hatten da so eine Situation, wo es halt Reibungen zwischen Entwicklung und Fachbereich gab, und dann haben wir das irgendwie geklärt.
  • Ich würde sagen, meine Stärke liegt so ein bisschen darin, dass ich gut zwischen Fachbereich und Entwicklung vermitteln kann, das ist halt etwas, was in vielen Projekten irgendwie fehlt.
  • Also wir hatten da so eine Situation, wo es halt Reibungen zwischen Entwicklung und Fachbereich gab, und dann haben wir das irgendwie geklärt.
  • Und was macht Ihr Unternehmen eigentlich genau?

Weichmacher

Wörter, die die eigene Aussage abschwächen, bevor jemand widerspricht.

  • Ja, also ich bin seit fünf Jahren im Projektmanagement tätig, hauptsächlich im IT-Umfeld, und wir haben da eigentlich sehr erfolgreich verschiedene Projekte umgesetzt.
  • Am Ende ist es dann eigentlich ganz gut ausgegangen.
  • Ich finde das Unternehmen sehr spannend, und die Aufgabe passt eigentlich sehr gut zu dem, was ich bisher gemacht habe.
  • und 2 weitere
  • Ich würde sagen, meine Stärke liegt so ein bisschen darin, dass ich gut zwischen Fachbereich und Entwicklung vermitteln kann, das ist halt etwas, was in vielen Projekten irgendwie fehlt.
  • Ähm, ich glaube, ich bin einfach zu perfektionistisch.
  • Ich würde sagen, meine Stärke liegt so ein bisschen darin, dass ich gut zwischen Fachbereich und Entwicklung vermitteln kann, das ist halt etwas, was in vielen Projekten irgendwie fehlt.
  • Im Nachhinein hätte man vielleicht früher eingreifen können, aber wir standen da schon relativ unter Zeitdruck.
  • Im Nachhinein hätte man vielleicht früher eingreifen können, aber wir standen da schon relativ unter Zeitdruck.
  • Ja, also seit der Umstrukturierung läuft bei uns ehrlich gesagt einiges nicht mehr rund, und mein damaliger Chef war mit der ganzen Situation auch ziemlich überfordert.

Für die Mappe

Mitnehmblatt · Projektmanager IT

Notizen sind im Vorstellungsgespräch ausdrücklich erlaubt und wirken vorbereitet – lose Zettel und lange Ausdrucke dagegen nicht. Gedruckt wird deshalb nur diese eine Seite, in Stichpunkten.

Daran arbeite ich

  • Jede Antwort mit einem Ergebnis schließen
  • „Wir“ durch „ich“ ersetzen
  • Eine echte Antwort auf „Warum zu uns“

Das frage ich

  • Vorschlag: Wie messen Sie Erfolg in dieser Rolle in den ersten sechs Monaten?
  • Vorschlag: Was ist die größte offene Baustelle im Team gerade?

Vorher noch klären

  • Wechselgrund: den Sachverhalt nennen, kein Urteil über Personen
  • Beim Erzählen nicht vergessen: Eigene Aufgabe, Konkrete Handlung
  • Stärke: nicht das Eigenschaftswort, sondern die Stelle, an der man es sah
  • Wenn nichts kommt: „Darf ich kurz überlegen?“ oder um Rückkehr am Ende bitten

Falls wieder nach Familienplanung und Schwangerschaft gefragt wird

  • Nicht antworten: „Das würde ich gern für mich behalten.“
  • Zurückspielen: „Was möchten Sie damit über meine Eignung erfahren?“
  • Falsch antworten: Erlaubt – Recht zur Lüge, der Vertrag bleibt gültig.

Für die nächste Session

Drei Aufträge, nach Wirkung sortiert

  1. 1

    Jede Antwort mit einem Ergebnis schließen

    In acht Antworten stehen außer deinen fünf Jahren und deinem Gehaltswunsch keine Zahlen – kein Umfang, keine Laufzeit, kein Ergebnis. Das ist der größte einzelne Hebel in diesem Gespräch.

    Nimm deine drei letzten Projekte und schreibe zu jedem genau eine Zahl auf, die du nennen kannst: Nutzer, Budget, Laufzeit, Teamgröße oder eine Verbesserung. Sprich danach jede Antwort einmal laut so, dass die Zahl im letzten Satz steht.

    Antwort aufschreiben und prüfenDie Textprobe zählt genau das, worum es hier geht – sofort, ohne Konto.

  2. 2

    „Wir“ durch „ich“ ersetzen

    Bei der Frage nach deinem Anteil fällt dreimal „wir“ und kein einziges „ich“ – deine Arbeit wird dadurch unsichtbar.

    Beantworte die Konfliktfrage erneut mit einer harten Regel: kein „wir“ in den ersten drei Sätzen. Wenn du das Team erwähnen willst, sag zuerst, was du entschieden hast, und dann, wer es umgesetzt hat.

    Antwort aufschreiben und prüfenDie Textprobe zählt genau das, worum es hier geht – sofort, ohne Konto.

  3. 3

    Eine echte Antwort auf „Warum zu uns“

    Deine Antwort nennt das Unternehmen nicht ein einziges Mal und kostet dich Punkte, obwohl sie vorbereitbar ist.

    Such dir eine reale Stellenanzeige, notiere drei Dinge, die dort stehen und in anderen Anzeigen nicht stehen, und baue daraus drei Sätze: Was macht ihr, was kann ich dazu, was reizt mich daran.

    „Warum zu uns?“ prüfenDort wird geprüft, ob deine Antwort überhaupt von diesem Arbeitgeber handelt.

Noch einmal, gezielt

Eine Frage, ein zweiter Versuch

Eine neue Session beginnt sonst wieder bei der Selbstvorstellung. Wähl stattdessen die Frage, an der es hakte – sie wird wörtlich zur ersten Frage, alles andere bleibt wie gehabt.